von Markus, am 14. August 2007 um 22:18 Uhr
Bei der Hochzeit von Reed Richards (Ioan Gruffudd) und Sue Storm (Jessica Alba) taucht plötzlich der Silver Surfer (Norrin Radd) auf und sorgt neben klimatischen Veränderungen für technische Ausfälle. Sues Bruder Johnny (Chris Evans) folgt dem Surfer als lebende Fackel, ist dem materiedurchdringenden Wesen aber weit unterlegen. Als Folge dieser Auseinandersetzung kann Johnny seine Kräfte mit anderen Teammitgliedern tauschen, z.B. mit dem steinigen Ben Grimm (Michael Chiklis). Um die Bedrohung auszuschalten, kooperiert das Team mit dem üblen Victor Von Doom (Julian McMahon) und fängt den Surfer. Dabei erfahren sie, dass er nur ein Vorbote des planetenverschlingenden Galactus ist.
Der Film handelt von Selbstgefälligkeit und Teamfähigkeit, vom unterschiedlichen Bewerten persönlicher, partnerschaftlicher und gesellschaftlicher Konflikte sowie von der Notwendigkeit, verschiedene Kräfte zum Erreichen höherer Ziele zu bündeln. Obwohl in erster Linie von Kooperation geprägt, spricht der Film dennoch die Möglichkeit an, Probleme auch unabhängig vom Team und in Ausnahmefällen - um z.B. die Erde zu retten - sogar eigenständig zu bewältigen.
Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer ist effektvolles Kino ohne Handlung, ohne Witz und ohne schauspielerische Herausforderungen. Seine Charaktere sind zu durchschaubar gezeichnet und sein Ablauf zu gradlinig angelegt. Daher sieht der Zuschauer den folgenden Verlauf voraus, wodurch keine Spannung aufkommen kann. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Seite des Films zu finden.
von Markus, am 3. August 2007 um 14:32 Uhr
Decepticons sind bösartige, autonome Roboter vom Planeten Cybertron, die ihre Gestalt in beliebige Fahr- oder Flugzeuge transformieren können. Weil ihr Anführer Megatron mit Hilfe eines Energiewürfels die Herrschaft über das Universum erlangen will, greifen sie die Erde an - denn dort wurde dieser “Allspark” versteckt. Doch ihre Gegenspieler, die gutartigen Autobots, sind schon dort und verteidigen die menschliche Freiheit, z.B. in Form des ersten Autos von Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf).
Der Film handelt vom amerikanischen Traum - dargestellt in Form des eher durchschnittlich wirkenden Sam Witwicky - in dem jeder Amerikaner ein Held sein kann, sobald er nur die Gelegenheit dazu erhält. Aber auch jene, die zunächst übermenschlich groß, schön und angepasst erscheinen - insbesondere repräsentiert von Sams Freundin Mikaela Banes (Megan Fox) - können beim näheren Hinsehen unerwartet kriminelle Karrieren aufweisen. Der Film fordert also auf, genau hinzuschauen, um auf diese Weise Menschen und Gelegenheiten besser einschätzen zu können.
Transformers ist zu schnelles Actionkino ohne wesentliche Handlung. Zwar sind viele Gegenstände explodiert und kaputtgegangen, was der Zuschauer aber durch die zu schwindelerregende Kameraführung kaum mitbekommt. Im allgemeinen Gemetzel sind auch die darstellerischen Leistungen untergegangen - was aber nicht weiter stört, da die unterschiedlichen Charaktere ohnehin nicht tief und gründlich genug herausgearbeitet wurden. Trotz des fehlenden Inhalts wurde der Film auf lange 144min ausgedehnt - und Produktionsfirma DreamWorks hat den Zuschauern darüber hinaus schon zwei(!) weitere Fortsetzungsfilme angedroht. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Homepage des Films zu finden.