300
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Auf seinem Eroberungsfeldzug durch Griechenland verlangt der übergroße Perserkönig Xerxes (Rodrigo Santoro) die Unterwerfung des Stadtstaates Sparta. Doch Spartas kämpferischer König Leonides (Gerard Butler) denkt nicht daran, sein Volk und sich selbst der Sklaverei auszusetzen. Darum kämpft er zusammen mit 300 seiner besten Soldaten für die Freiheit und leistet dem übermächtigen persischen Heer an den Thermopylen erbitterten Widerstand.
Der Film mahnt den Zuschauer, vorhandene Talente einzusetzen und für eigene Ziele zu kämpfen. Auch wenn dies zunächst aussichtslos erscheint, kann es doch Vorbild für andere sein, diesen Kampf auf ihre Weise fortzusetzen. Auf die heutige Zeit übertragen und unter Berücksichtigung der politischen Lage im nahen Osten spielt der Film auf ein ähnlich bedrohliches Verhalten des Iran an. So scheint der bereits 480 v. Chr. begonnene Kampf noch nicht beendet, sondern fordert weiteren Widerstand.
300 ist ein blutreicher, dafür aber handlungsarmer Film, der sich im Wesentlichen auf eine große Schlacht beschränkt. Zwar werden nebenläufig politische Intrigen angedeutet - diese gehen jedoch im allgemeinen Gemetzel unter. Auch aus darstellerischer Sicht hat der Film - abgesehen von einem zu wenig eingesetzten Stephen McHattie - nicht viel zu bieten. Dafür ist 300 tricktechnisch ausgezeichnet und fantastisch fotografiert. Seine hervorragende farbliche Harmonie und die Verwendung verschiedener Ablaufgeschwindigkeiten machen ihn zu einem handwerklichen Meisterwerk. Damit ist der Film - was die visuellen Möglichkeiten betrifft - absolute Spitzenklasse. Sollten sich künftige Filme daran orientieren, ist in Zukunft nahezu unglaubliches - auch mit mehr Handlung verbundenes - Kino zu erwarten. Weitere Informationen liefert die offizielle Seite zum Film.

