Aliens vs. Predator 2

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Aliens vs. Predator 2

Aus einem infizierten Predator schlüpft an Bord eines Raumschiffes eine Mischung aus Predator und Alien. Dieses Predalien attackiert die gesamte Crew, woraufhin das Schiff auf den nächsten Planeten - nämlich die Erde - abstürzt. Noch bevor der letzte Predator die Selbstzerstörung auslösen kann, tötet ihn das Predalien und entkommt mit anderen Aliens in die umliegenden Wälder. Kurze Zeit später verschwinden einige Bewohner der angrenzenden Stadt und es mehren sich seltsame Todesfälle - was Sheriff Eddie Morales (John Ortiz) überfordert. Aber er erhält Hilfe durch den gerade zurückgekehrten Dallas Howard (Steven Pasquale), dessen Bruder Ricky (Johnny Lewis) endlich mit Freundin Jesse (Kristen Hager) zusammenkommt. Während sich die Aliens langsam durch die Kleinstadt fressen, hat ein einzelner Predator das Notsignal des abstürzenden Schiffes erhalten und macht sich auf den Weg, die Spuren zu beseitigen und Trophäen zu erkämpfen.

Der Film stellt viele Fragen, ohne allerdings näher darauf einzugehen. Auf der einen Seite thematisiert er die Rolle eines Einzelnen. Kann z.B. ein Ex-Straftäter, dessen bester Freund der Dorfsheriff ist, seinen guten Ruf wiederherstellen? Wie schafft es eine Mutter, die aus militärischen Gründen längere Zeit von ihrer Familie getrennt war, den Kontakt zu ihrer kleinen Tochter zu intensivieren? Gibt es eine richtige Antwort auf mobbende Gewalt, die von eifersüchtigen Freunden ausgeht? Und welche Rolle spielt die Familie bei all diesen Fragen? Auf der anderen Seite behandelt der Film die Rolle der Regierung. Was soll man tun, wenn man von der eigenen Regierung in den sicheren Tod geschickt wird? Sollte man ihr zwecks höherer Ziele gehorchen oder auf seinen Selbsterhaltungstrieb und seine Instinkte hören? Und welcher Weg ist es am Ende, der Rettung verspricht?

Aliens vs. Predator 2 ist düsteres Actionkino ohne Handlung und Logik. Neben einem angenehm hellen Aliens, das seine Spannung aus der Unvorhersagbarkeit des nächsten Augenblicks bezog, setzt dieser Film ausschließlich auf Kampf und Dunkelheit. Darin gehen die angedeuteten Handlungsstränge "Rehabilitation", "fehlende Mutter", "verkannter Freund" oder "hilfreicher Bruder" komplett unter, weshalb auch die Leistung der Darsteller kaum erkennbar ist. Ganz im Gegensatz zum ebenfalls dunklen aber durchdachten Teil 1 vermisst der Zuschauer bei Aliens vs. Predator 2 im Wesentlichen die Logik. Denn warum schlüpfen keine normalen Aliens aus Predatoren? Warum sind Nachkommen eines Predaliens aber wieder ganz normale Aliens? Warum findet der Kampf immer genau dort statt, wo sich die Darsteller gerade aufhalten? Und warum beseitigt ein Predator zwar Spuren der Aliens, hängt aber selbst getötete Menschen gehäutet an einen Baum? Weitere Informationen liefert die offizielle Homepage des Films.

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