Blood Diamond
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Rebellen überfallen das Dorf des Fischers Solomon Vandy (Djimon Hounsou) in Sierra Leone, reißen seine Familie auseinander und zwingen ihn zur Arbeit auf den Diamantenfeldern. Im Gefängnis hört Schmuggler und Waffenhändler Danny Archer (Leonardo DiCaprio), dass Vandy dort einen riesigen Diamanten entdeckt und versteckt hat. Vandy, der seine Familie retten will, und ein kampferprobter Archer, der von einem Leben jenseits von Afrika träumt, machen sich mit Hilfe der Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) auf den Weg durch das Krisengebiet, um den Stein zu finden.
Im Film geht es um Chancen und Träume. Manche leben ihre Träume - wie Vandy - und kämpfen, wenn dieses Leben bedroht oder zerstört wird. Andere träumen von einem besseren Leben - wie Archer - und ergreifen jede Chance, die sich dazu ergibt. Manchmal ist ein Traum zum greifen nah, so wie großes Geld oder große Liebe. Aber manchmal muss man diese Gelegenheit zurückstellen - quasi vergraben - um sich und andere zu schützen. Was bleibt, sind Erkenntnis und Entscheidung. Kann man Gelegenheiten erkennen, die sich ergeben? Und wenn man sie erkennt, entscheidet man sich dann überhaupt richtig? Dem Glück kann so viel im Weg stehen - dabei ist es manchmal nur einen Anruf weit entfernt.
Blood Diamond ist ein langer Film (143min), der trotz Überlänge zu oberflächlich bleibt. Er fasst zu viele heikle Themen an, z.B. die Ausbeutungspolitik großer multinationaler Unternehmen, Schmuggel, Waffenhandel, Zwangsarbeit, Kindersoldaten oder Bürgerkriege - wobei ihm aber die dafür notwendige Sorgfalt und Tiefe fehlen. Die Handlung von Blood Diamond ist flach und die Leistung seiner Hauptdarsteller schwach. Aber trotz all der angeschnittenen Probleme ist Afrika ist ein Paradies - dessen Schönheit der Film kaum berücksichtigt. Weitere Informationen sind auf seiner offiziellen Seite zu finden.

