Brücke nach Terabithia
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Einzelgänger Jesse (Josh Hutcherson) kann gut zeichnen, ist aber sonst Außenseiter in der Schule. Das gilt ebenso für seine neue Mitschülerin Leslie (AnnaSophia Robb), die dafür aber phantasievoll schreiben kann. Die Beiden freunden sich an und entdecken eines Tages bei einem Ausflug ein altes Schwungseil, mit dem sie in einen abgelegenen Teil des Waldes gelangen können. Mit gemeinsamer Phantasie erschaffen sie dort das Königreich Terabithia - einen Ort voller Abenteuer, der sie von ihrem stressigen Alltag abschirmt. Doch Phantasie und Freundschaft werden auf eine harte Probe gestellt, als die Verbindung dorthin plötzlich zerreißt.
Einerseits zeigt der Film ein Stück des langen und beschwerlichen Weges zum Erwachsenwerden und thematisiert die Wichtigkeit von Freundschaft und Zusammenhalt. Auf der anderen Seite geht es ihm um Phantasie. Der Film sieht sie als Mittel, um einem problembeladenen Alltag zu entkommen - auch wenn der einen immer wieder einholt. Die Brücke nach Terabithia ist damit der Weg in eine Phantasiewelt, die auf dem Weg zum Erwachsenwerden häufig "abreißt". Trotz dieser schmerzhaften Erfahrung mahnt der Film, an gemeinsamen Träumen festzuhalten - sie sogar weiter zu träumen.
Brücke nach Terabithia ist ein typischer Kinderfilm mit flacher Handlung und wenig glaubwürdigen Darstellern. Spezialeffekte wurden zwar eingearbeitet, überzeugen aber nicht wirklich - hätten also genau so gut weggelassen werden können. Als Phantasiefilm für Kinder besitzt er einige rührselige Stellen, erspart dem Zuschauer dafür aber auch die dramatischen Szenen. Weitere Informationen zum Film sind auf seiner offiziellen Seite zu finden.

