Children Of Men

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Children Of Men

Im Jahr 2027 befindet sich die Menschheit aufgrund eines "demographischen Problems" am Ende. Seit 18 Jahren wurde kein Kind mehr geboren - und das letzte Kind, "Baby Diego" (Juan Gabriel Yacuzzi), wurde gerade von einem Fan ermordet. Aufgrund des nahenden Endes hat die Menschheit daher beschlossen, ihre Moral und sämtliche Regeln zu vergessen. Allein die britische Insel beherbergt die letzte Zivilisation - und erhält damit ein übergroßes Zuwanderungsproblem. In diesem aussichtslosen Schlamassel wendet sich die Terroristin Julian Taylor (Julianne Moore) an ihren ehemaligen Freund Theodore Faron (Clive Owen). Er soll die junge Kee (Claire-Hope Ashitey), die ein wundervolles Geheimnis in sich trägt, an die Küste bringen. Denn dort wartet ein Schiff des sagenumworbenen Human Projects auf sie.

Der Film zeichnet ein ungemütliches und dunkles Bild einer möglichen Zukunft. Er stellt dazu insbesondere zwei Extrempositionen gegenüber, nämlich eine mit dem Wunsch zu steuern und eine, die ihre Freiheit erhalten will. Auf der einen Seite stehen die kontrollierenden Konservativen, die bereit sind, ihre Vorstellungen auch mit Gewalt, Konzentrationslagern und Massenhinrichtungen durchzusetzen. Sie wurden im Speziellen durch den Attentäter von Baby Diego und im Allgemeinen durch die politische Führung dargestellt. Auf der anderen Seite sind die freien Fundamentalisten zu finden, die zum Erhalt ihrer Freiheit ebenso gewaltbereit handeln und intrigieren. Sie wurden im Speziellen durch den marihuanaliebenden Jasper Palmer (Michael Caine) und im Allgemeinen durch die Terrororganisation dargestellt. Schon fast zwingend findet man sich selbst und auch die Hauptdarsteller in einer gemäßigteren Position dazwischen wieder.

Würde man sein eigenes oder ein fremdes Leben opfern, um damit eine verlorene Menschheit zu retten? Oder ist es besser, gleich die Menschheit zu opfern, um damit das Leben an sich zu retten? Der Film spielt mit der Hoffnung auf Zukunft und Rettung - und hat sie am Ende gefunden oder eben nicht. Das macht ihn zu einem philosophischen Kinohighlight. Spitzfindigkeiten wie Blutspritzer auf der Kameralinse bei brutal-kriegerischen Auseinandersetzungen machen ihn darüber hinaus auch handwerklich sehenswert. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Seite zum Film zu finden.

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