Death Proof - Todsicher
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Mit seinem dunklen Muscle Car sucht Stuntman Mike (Kurt Russell) auf den Straßen von Texas nach jungen und hübschen Mädchen. In einer Bar trifft er auf Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre Freundinnen (u.a. Vanessa Ferlito, Jordan Ladd, Rose McGowan). Doch als diese nach Hause aufbrechen, nutzt der Serienkiller sein "todsicheres" Auto, um ein Massaker anzurichten. Einige Monate später genießen Kim (Tracie Thoms), Lee (Mary Elizabeth Winstead), Zoe (Zoe Bell) und Abernathy (Rosario Dawson) ein paar drehfreie Tage. Mitten in einem riskanten Hochgeschwindigkeitsspiel auf der Motorhaube treffen sie auf den irren Mike. Doch die Damen durchschauen sein Spiel sehr schnell und machen nun selbst blutige Jagd auf den Killer.
Der Film handelt von Opfern und Tätern und gibt zu bedenken, dass man nur solange Opfer bleibt, wie man es selbst zulässt. Am Beispiel von vier Frauen zeigt er, wie leicht und unerwartet man Opfer werden kann. Ebenfalls mit Hilfe von vier Frauen beschreibt er aber auch eine mögliche Verwandlung von passiven Opfern zu aktiven Macherinnen. Daher kann man ihnen nicht übel nehmen, dass sie bei einer rasanten Verfolgungsjagd versuchen, dem Angreifer schnell davon zu fahren, anstatt einfach zu bremsen und so ihre Freundin von der Motorhaube zu retten.
Death Proof ist alkoholisiertes Actionkino, das in das Format eines alten B-Movies gezwängt wurde. So passiert es schon mal, dass ein unangebrachter Filmschnitt die Handlung unterbricht oder der Film spontan seine Farbe verliert. Während die erste Hälfte erwartungskonform und sehr gesprächslastig bleibt, beginnt nach dem Straßenmassaker eine "Schlacht der Walküren" und damit der wesentlich spannendere Teil. Diverse Anspielungen auf weitere Tarantino-Filme wie z.B. "Kill Bill" machen den Film ebenfalls sehenswert. Tarantino selbst spielt als Barkeeper Warren mit, erhält aber eine (absichtlich?) scheußliche Synchronstimme. Für einen Gesamteindruck des Grindhouse-Projekts fehlt derzeit noch der Film Planet Terror von Robert Rodriguez sowie diverse gefakte Trailer und Werbungen. Weitere Informationen zu Death Proof sind auf seiner offiziellen Homepage zu finden, Informationen über die Musik gibts auf der Seite zum Soundtrack.

