Der Teufel trägt Prada
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Die auftrebende Journalistenanwärterin Andrea (Anne Hathaway) bekommt ausgerechnet bei dem Angesagtesten unter den Modemagazinen – dem "Runway" – ihren ersten Job als Assistentin der Assistentin der übermächtigen Chefredakteurin Miranda (Meryl Streep). Während ihrer immer tiefer greifenderen Auseinandersetzung mit der Modebranche verwandelt sie sich vom struppigen Provinzentlein in einen modebewussten Schwan. Als solcher beginnt sie, für die eigene Karriere sowohl ihre Ideale zu verraten als auch ihre Freunde/Familie aufzugeben – nur um am Ende festzustellen, dass es neben einer Hochglanzkarriere durchaus noch mehr im Leben geben kann.
Was klingt, wie eine Mischung aus Desperate Housewives und Sex and the City ist in Wirklichkeit eine geschickt in die Modewelt verlagerte Vorher/Nachher-Geschichte. Obwohl teilweise an den Haaren herbeigezogen - z.B. kann sich die Assistentin zwar kaum ihre eigene Wohnung leisten, wohl aber eine Vielzahl verschiedener Haute Couture Kostüme angesagter Modemacher - schwingt doch die zentrale Frage mit, ob es richtig ist, für seine Karriere Freunde und Beziehung aufs Spiel zu setzen. Der Film beantwortet diese Frage auf Hollywood-Art: Während die eine ihre einsame Karriere fortsetzt und damit ihren persönlichen Stil zum Ziel der Massen macht, findet die andere im letzten Moment zu ihren eigenen Stil zurück und bewahrt sich damit ihre Persönlichkeit.
Meryl Streep hat ihre Rolle (wie zu erwarten war) hervorragend gemeistert, Anne Hathaway war durchaus präsent. Eine komplexere Kritik ist hier bei Telepolis zu finden, weitere Informationen auf der offiziellen Seite zum Film.

