Ein gutes Omen

Aus KulturWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Engel Erziraphael und Dämon Crowley haben es sich seit einigen tausend Jahren auf der Erde gemütlich gemacht, während ihre Kollegen das letzte Gefecht vorbereiten. So steht dann nach Geburt des Antichristen der Weltuntergang bevor - und auch die vier Ritter der Apokalypse sind schon unterwegs. Doch dummerweise wurde der Antichrist unmittelbar nach seiner Geburt mit einem anderen Kind vertauscht. Und weil nur noch eine Ausgabe der freundlichen und zutreffenden Prophezeiungen von Agnes Spinner existiert, ist es sehr schwierig, ihn zu finden. Kann der drohende Weltuntergang also noch rechtzeitig gestoppt werden?

Das Buch thematisiert die Beeinflussung von Menschen durch mystische Wesen wie Engel oder Dämonen, die jeweils verschiedene Seiten repräsentieren und - obwohl sie von unterschiedlichen Gründen getrieben sind - doch gleiche Ziele verfolgen. Als Ursache nennt das Buch die "Unerfindlichkeit" und deutet darüber hinaus an, dass man gleich starke Gegenspieler benötigt, um ein erforderliches Gleichgewicht zu bewahren. In Anspielung an Nostradamus sind die Prophezeiungen der Agnes Spinner nur schwer interpretierbar, so dass sie erst im Anschluss an ihre Erfüllung als sinnvoll erscheinen.

Pratchett und Gaiman haben ein gleichzeitig spannendes und humorvolles Buch geschrieben, das sowohl für diverse Aha-Effekte sorgt, den Leser aber auch zum lauten Lachen anregt. Das gilt insbesondere für die erste Hälfte, während sich die Autoren danach leider zu sehr in belanglosen Details verfangen. Dennoch ist Ein gutes Omen angenehm zu lesen und als Reisebegleiter sehr zu empfehlen.

Persönliche Werkzeuge
Kategorien
Software