Ghost Rider

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Ghost Rider

Um seinen Vater zu retten und mit seiner Freundin Roxanne (Eva Mendes) durchbrennen zu können, verkauft Stuntmotorradfahrer Johnny Blaze (Nicholas Cage) seine Seele an den Teufel Mephistopheles (Peter Fonda). Der macht ihn zum Ghost Rider - einem feurigen Kopfgeldjäger, der mit seinem Blick die Seelen ebenfalls verpflichteter Vertragsparteien einsammelt. Dabei trifft er auf den Teufelsanwärter Blackheart (Wes Bentley), der mit Hilfe eines alten Vertrages und einiger gefallener Engel eine neue Hölle aufbauen will. Doch wie kann Johnny einen Gegner besiegen, der gar keine Seele besitzt?

Manchmal verleiten Träume, Wünsche oder Hoffnungen zu Fehlern aus jugendlichem Leichtsinn, für die man nach einer Chance zur Wiedergutmachung sucht. Der Film verknüpft diese Suche - in Anlehnung an Goethes Faust - mit dem Einsatz des Teufels. Dieser stattet nämlich - im Gegenzug zur kurzfristigen Erfüllung eines Wunsches - seine Vertragspartner mit Superkräften aus. Somit stellt der Film die besonders politisch aktuelle Frage, ob man nicht sogar seine Seele verkaufen muss, um dadurch das Böse wirkungsvoller bekämpfen zu können.

Damit ist Ghost Rider einerseits ein politischer Film, der - in Anspielung an die US-Einwanderungspolitik - die bösesten Menschen überhaupt in Mexico (San Verganza) vermutet. Andererseits handelt es sich dabei um einen unterhaltsamen Film, der mehr von guten Spezialeffekten lebt als von komplexer Handlung oder schauspielerischer Größe. Das macht ihn zum Kaminfeuerkino. Denn so wie ein Feuer keine große Handlung benötigt, um Zuschauer zu bannen, bleibt auch der Film effektbeladen aber oberflächlich. Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet "Feuer" sein vorherrschendes Effektelement ist. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Homepage zum Film.

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