Pans Labyrinth

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Pans Labyrinth

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs reist die kleine Ofelia (Ivana Baquero) mit ihrer hochschwangeren Mutter Carmen (Ariadna Gil) zum neuen Stiefvater, dem Hauptmann Vidal (Sergi López). Dieser kämpft als Militär in einem vom Franquismus beeinflussten Spanien an vorderster Front gegen aufständische Rebellen. Eines Nachts erscheint eine Fee am Bett von Ofelia und lockt sie in ein altes Labyrinth nahe des Anwesens. Dort trifft sie auf Fabelwesen Pan (Doug Jones) und erfährt, dass sie in Wirklichkeit eine Prinzessin ist und drei Aufgaben lösen muss, um in ein verzaubertes Königreich zu gelangen.

Der Film spielt mit Traum und Wirklichkeit - und handelt vom Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, Zauber und Medizin, Sehnsucht und Verführung, Freiheit und Gehorsam, Initiative und Ohnmacht, Zärtlichkeit und Brutalität, Opferbereitschaft und Folter, Unschuld und Kaltblütigkeit. Zentrale Botschaft ist die Hoffnung - wobei der Film auf vielschichtige Weise zeigt, dass es sich lohnt, für eine gerechte Sache zu kämpfen - auch wenn die erhoffte Gerechtigkeit unerreichbar erscheint. Damit weist er einerseits darauf hin, an richtigen - wenn auch kindlichen - Idealen festzuhalten. Andererseits erinnert er daran, dass man seine jeweiligen Entscheidungen und etwaige Optionen auch in erzwungenen Situationen kritisch hinterfragen muss.

Pans Labyrinth ist ein effektreicher Märchenfilm für Erwachsene, der - wie schon Shakespeare mit Heinrich V. - das Wesen der Menschheit in der Richtigkeit ihrer Handlungen sucht. Dazu verwebt der Film verschiedene Handlungsstränge und Handlungsebenen auf fast "labyrinthartige" Weise miteinander. So fließen geschickt einzelne Elemente der jeweiligen Erzählwelten ineinander über, bis sie sich am Ende auf nahezu tragische Weise treffen. Weitere Informationen sowie der gesamte abspielbare Soundtrack sind auf der Seite zum Film zu finden.

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