Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

Um Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) zu retten, der im vorangegangenen Teil vom "Kraken" ins Jenseits befördert wurde, verbünden sich Will (Orlando Bloom), Elizabeth (Keira Knightley) und Gibbs (Kevin McNally) auf Vorschlag von Tia Dalma (Naomie Harris) mit Captain Barbossa (Geoffrey Rush). Unterdessen kontrolliert Lord Beckett (Tom Hollander) das Herz von Davy Jones (Bill Nighy) und damit die "Flying Dutchman". Diese vernachlässigt fortan ihre eigentlichen Pflichten und bekämpft im Auftrag der “East India Trading Company” Piraten. Daher beschließen die Piratenfürsten (u.a. Chow Yun-Fat und Keith Richards) auf einem Gipfeltreffen, die Seegöttin Calypso zu befreien und mit ihrer Hilfe die übermächtigen Widersacher zu bekämpfen.

Der Film behandelt den Wert von Freiheit und beschreibt die Notwendigkeit, für diese Freiheit und persönliche Ziele zu kämpfen. Darum erhalten die gesetzlosen Freibeuter sämtliche Sympathien der Zuschauer - während die in Abkommen und politische Spielereien verstrickten, dafür aber gesetzestreuen Handelsvertreter durch übermäßige Brutalität eher negativ auffallen. Der Film spielt auf das Ende eines Zeitalters an und erinnert daran, auch bei fortschreitender Globalisierung des Handels an bewährten Traditionen, Werten und Kodizes festzuhalten. In Anspielung an den bevorstehenden G8-Gipfel stellt er die Verhandlungsführer als Piraten dar, die nur ihre eigenen Interessen vertreten. Damit mahnt der Film indirekt, auch negative Seiten globaler Handelsabkommen zu berücksichtigen.

Pirates of the Caribbean 3 ist langgezogenes Hochglanzkino mit oberflächlicher Handlung. Während Teil1 den Zuschauer noch mit der mystischen Geschichte vom Fluch des Aztekengolds und einem brilliant besetzten Geoffrey Rush alias Barbossa verzauberte, verlor Teil2 mit Rush und schwächerer Geschichte seinen Zauber - versuchte aber, dieses Defizit durch starke Spezialeffekte auszugleichen. Teil3 hätte nun diese drei Bestandteile zu einem grandiosen Finale vereinen können - hervorragende Effekte wie die Crew der Flying Dutchman oder ein atemberaubender Schiffskampf rund um einen Seestrudel sind vorhanden. Doch die Geschichte bleibt als konsequente Fortsetzung von Teil2 oberflächlich, was den Zuschauer enttäuscht. Dennoch kann der wieder eingesetzte Geoffrey Rush eine Menge retten - auch wenn er nicht mehr so schön kauzig wie in Teil1 sein darf. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Homepage zum Film zu finden.

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