Rock und Oper
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Ein weiteres Musik-Highlight des Voices-Festivals war die a cappella Gruppe Rock4, die gestern Abend in der Oldenburger Kulturetage auftrat. Ganz ohne Musikinstrumente und ohne Unterstützung durch eine Band präsentierte die holländische "Four"-mation mehr und weniger bekannte Queen-Songs sowie das komplette Album "A Night at the Opera". Die vier Sänger, die sich auch von kleinen technischen Pannen nicht aus dem Rhythmus bringen ließen, interpretierten diese Hits auf durchaus eigenwillige Weise. Zu diesem Zweck waren die verschiedenen Stimmen - also Bass (Nico Jacobs), Grooves (Luc Nelissen), 2. Stimme (Peter Weltens) und Solo (Luc Devens) - ausgezeichnet aufeinander abestimmt. Obwohl die Stimme von Leadsänger Devens keinen so vollen Klankörper hatte wie einst die von Freddy Mercury, deckte sie trotzdem ein viel größeres Klangspektrum ab - was Gänsehaut beim Zuhörer garantierte. Für Oldenburger Verhältnisse war diese fantastische Darbietung unerwartet gut. Wer sich einmal zugehörige Musikproben anhören möchte, findet sie - neben weiteren Informationen - auf der offiziellen Homepage.

