Smokin' Aces
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Der alte Mafiaboss Primo Sparazza (Joseph Ruskin) liegt im Sterben. Sein letzter Wunsch ist das Herz des Verräters Buddy “Aces” Israel (Jeremy Piven), für das er eine Million Dollar aussetzt. Da wittert FBI-Direktor Locke (Andy Garcia) die Chance, Sparazza den Prozess zu machen und bietet Israel für seine Aussage das Zeugenschutzprogramm an. Doch dafür muss ihn sein Bewährungshelfer Dupree (Ben Affleck) zunächst einfangen. Während also auf der einen Seite eine Horde wilder und schwer bewaffneter Kopfgeldjäger (u.a. Alicia Keys, Chris Pine, Tommy Flanagan, Nestor Carbonell) hinter Israels Herz herjagt, versuchen die FBI-Agenten Carruthers (Ray Liotta) und Messner (Ryan Reynolds), sein Leben zu schützen.
Der Film behandelt die tragische Einfachheit einer Entscheidung über Leben und Tod – vom Aussetzen eines Kopfgeldes, über das Drücken eines Abzugs, bis zum Rausziehen des Steckers eines Beatmungsgeräts. Die Bandbreite an Tätern reicht dabei vom wild um sich schießenden Tremor-Trio, über Hobby-Killerinnen wie Sykes/Watters und professionele Söldner wie Acosta, bis hin zum schon fast genial vorgehenden Lazlo Soot oder gar den offiziellen FBI-Mitarbeitern selbst. Als Motive identifiziert der Film die bei Auftragsmord übliche Geldgier, Notwehr, Rache sowie Überlebensdrang und deutet sogar subtilere politische Ursachen an.
Smokin' Aces ist schusswechselreiches Actionkino mit einer zu oberflächlichen Handlung. Die durchaus komplexen Geschichten der jeweiligen Charaktere wurden zwar glaubwürdig verkörpert - dennoch hat ihre große Zahl die Handlung überladen. Zudem machen zu viele und schnelle Schnitte den Film nicht schön anzusehen. Dabei verfügt Smokin' Aces abgesehen von Ben Affleck über großes schauspielerisches Potential und viele gute Ideen, die aus ihm bei einer weniger überfrachteten aber mehr in die Tiefe gehenden Handlung einen richtig guten Film hätten machen können. Weitere Informationen liefert die offizielle Homepage.

