Spider-Man 3
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Obwohl bei Spider-Man zunächst alles prima läuft, gerät das Leben seines Alter Egos Peter Parker (Tobey Maguire) immer weiter aus den Fugen. In seiner Beziehung zu Freundin Mary Jane (Kirsten Dunst) kriselt es, den Job beim "Daily Bugle" schnappt ihm Photograph Eddie Brock (Topher Grace) vor der Nase weg, sein alter Jugendfreund Harry Osborne (James Franco) kann den Tod seines Vaters nicht überwinden und schließlich erfährt Peter, dass der gerade entflohene Sträfling Flint Marko (Thomas Haden Church) damals seinen Onkel erschossen hat. Weil die Probleme von Parker langsam auf Spider-Man übergreifen, gerät dieser in akute Schwierigkeiten beim Kampf gegen den mächtigen Sandman und den schwarzen Venom.
Der Film handelt von Veränderungen in der Persönlichkeit eines Menschen und spielt mit ihrer Auswirkung auf seinen Charakter und das soziale Umfeld. Dabei kann diese Veränderung ungewollt (Parkers Selbstverherrlichung) oder gewollt (Brocks Vergiftung) geschehen sowie selbst- (Osbornes Koboldisierung) oder fremdverursacht (Markos Versandung) sein. Zentrale Botschaft des Films ist die persönliche Entscheidung – dargestellt in einer Wahl zwischen gut und böse. Zu diesem Zweck zeigt der Film, dass aus guten Motiven durchaus Schlimmes folgen kann (Marko) und dass niedere Beweggründe wie Rache im weiteren Verlauf in etwas Gutes abänderbar sind (Osborne). Daher sollte man sich nicht scheuen, im Zweifelsfall um Hilfe zu bitten und andere Personen/Perspektiven zu beteiligen.
Spider-Man 3 ist abwechslungsreiches Hochglanzkino für den Mainstream. Eine flüssige Erzählung, ununterbrochene Action und angemessen eingesetzte Spezialeffekte gleichen die eigentlich viel zu dünne Handlung aus. Die Darsteller waren überraschend überzeugend - nur Tobey Maguire hat seinen Basischarakter stellenweise zu sehr überzeichnet. Damit ist Spider-Man 3 insgesamt besser als seine beiden Vorgänger. Weiter Informationen liefert die Homepage zum Film.

