The Last Winter

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The Last Winter

Im Auftrag einer Ölfirma soll das Team um Ed Pollack (Ron Perlman) den bisher unberührten Norden Alaskas weiter erschließen. Doch das frostigen Klima wirkt sich auf die Gemüter aus und so sind Reibereien unvermeidlich. Naturforscher James Hoffman (James LeGros) hat sich z.B. Eds ehemalige Freundin Abby Sellers (Connie Britton) geschnappt, Eds Neffe Maxwell McKinder (Zach Gilford) scheint etwas durcheinander zu sein und auch der Rest der Crew macht, was ihm gefällt. Doch plötzlich stirbt der in seinem Wesen veränderte Maxwell unter mysteriösen Umständen. Seine aufgezeichneten letzten Worte lösen bei den anderen unheimliche Ängste aus - denn sie merken, dass auch sie sich langsam aber unaufhörlich verändern.

Der Film beschreibt mögliche Auswirkungen globaler Erwärmung am Beispiel der schmelzenden Permafrostböden. Hier geht er aber bewusst über die Gefahr der Methanhydrate hinaus und spekuliert über andere Gase bzw. Organismen, die ebenfalls eingeschlossen im ewigen Eis durch eine Erhöhung der Temperatur freigesetzt werden könnten - mit bisher ungeahnten Folgen. Der Film thematisiert weiterhin die Rolle des Einzelnen innerhalb dieses Geschehens und seine individuelle Machtlosigkeit. So behält Hoffman am Ende Recht, wenn er sagt, dass der Mensch in Wirklichkeit nicht um das Überleben der Natur, sondern ausschließlich um sein eigenes Überleben kämpfen muss.

The Last Winter ist eisiges Gruselkino mit offenem Ende, das den Zuschauer in ein Wechselspiel aus realen Ereignissen und Halluzinationen entführt. Trotz offensichtlicher Klimathematik steht jedoch der Gruseleffekt im Vordergrund der Handlung. Die zahlreichen offenen und unbeantwortbaren Fragen erinnern - genau wie der Einsatz einer Handkamera - an das Blair Witch Project. Und genau wie dort ist auch bei The Last Winter die darstellerische Leistung eher vernachlässigbar. Weitere Informationen bietet die offizielle Seite zum Film.

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