The Queen

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The Queen

Kurz nach Amtseinführung des neuen Premiers Tony Blair (Michael Sheen) stirbt Lady Diana Spencer, die ehemalige Schwiegertochter der Queen (Helen Mirren), auf der Flucht vor Paparazzi bei einem Autounfall in Paris. Dennoch setzt, hin- und hergerissen zwischen persönlicher und öffentlicher Trauer sowie konfrontiert mit Tradition und Etikette, die königliche Familie ihren Sommeraufenthalt in Schottland fort. Erst im letzten Moment - als das öffentliche Interesse bereits explodiert ist und durch ihre unnachgiebige Haltung die Monarchie fast in Gefahr gerät - ändert die Queen ihre Meinung und kehrt zu ihrem trauernden Volk nach London zurück.

The Queen ist ein Zwischenspiel aus Tradition und Moderne, aus Leben und Vergänglichkeit, aus Gefühlen und Ohnmacht, aus Beständigkeit und Neuorientierung, aus Medienwahn und Selbstbestimmung. Was darf Privatsache bleiben und was muss öffentlich ausgetragen werden? Sollte man in einer verfahrenen Situation nicht mal neue Wege ausprobieren? So trifft am Wendepunkt des Films eine festgefahrene Königin auf ein gleichermaßen "gekröntes" Haupt - einen gewaltigen Hirsch - um dann schmerzhaft sein jähes Ende zu erleben, weil die Jagd ihren Regeln und Traditionen auch treu bleibt.

Anfang September 1997 starb nicht nur "the people's princess" Diana in einer Luxuslimousine in der Nobelmetropole Paris. Zur gleichen Zeit und in den Slums von Kalkutta starb auch Agnes Gonxha Bojaxhiu - der Engel der Armen - die sie "Mutter Teresa" nannten. Und während die Medien ihr Interesse fast zwanghaft auf das erste Ereignis richteten, wurde der zweite Tod kaum wahrgenommen. Der Film folgt dieser Tradition. Dennoch hat Helen Mirren die englische Königin glaubwürdig gespielt - und ein Blick auf die inneren und verkrusteten Strukturen des englischen Königshauses kann bei den Zuschauern durchaus ein Schmunzeln auslösen. Weitere Informationen bietet die offizielle Seite zum Film.

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