Zodiac - Die Spur des Killers

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Zodiac - Die Spur des Killers

Im San Francisco der 70er Jahre ermordet ein Serienkiller, der sich selbst "Zodiac" nennt, scheinbar wahllos irgendwelche Menschen. Inspector David Toschi (Mark Ruffalo) und sein Kollege William Armstrong (Anthony Edwards) machen sich auf die Suche nach dem Täter. Als dieser beginnt, verschlüsselte Briefe an lokale Zeitungsredaktionen zu senden, bekommen sie unverhofft Hilfe. Denn der beim "San Francisco Chronicle" für Verbrechensfragen zuständige Reporter Paul Avery (Robert Downey Jr.) nimmt ebenfalls die Verfolgung des Täters auf. Und neben ihm ist auch noch Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal) an dem Fall interessiert.

Der Film thematisiert die Besessenheit eines Menschen von einem Thema - in diesem Fall von der Suche nach dem Killer. Dabei unterscheidet er zwischen beruflicher - repräsentiert durch Toschi, Armstrong und Avery - und privater Besessenheit - in Form von Graysmith. Der Film gibt zu bedenken, dass sich schwierige und komplexe Probleme nur mit einer gewissen Besessenheit lösen lassen. Darüber hinaus berücksichtigt er aber auch die negativen Konsequenzen solcher Besessenheit, die z.B. zu Gleichgültigkeit (Toschi), Burn Out (Armstrong), Absturz (Avery) oder den Verlust der eigenen Familie (Graysmith) führen können.

Zodiac repräsentiert die neue Kunstform des ungemütlichen Langkinos - er ist langatmig, langweilig und langsam. Fast unerträgliche 157min lang zwingt er den Zuschauer, eine sich über mehrere Jahre erstreckende, aber sich dennoch kaum vorwärts bewegende Handlung zu verfolgen. Ohne die jeweilige Qualität zu erreichen, erinnert er ein wenig an "Das Schweigen der Lämmer" - weil auch dort der unwahrscheinlichste Kandidat dem Killer am nächsten kommt - und an "Fluch der Karibik" - weil Robert Downey Jr. seinen Charakter an die "wieso fuchtelt der Kerl da so mit seinen Armen rum"-Darstellung von Johnny Depp anlehnt. Ironie des Schicksals, dass Downeys Charakter Avery am Ende ausgerechnet auf einem Boot landet. Zodiac ist ein nicht sehenswerter Flop, der ohne Größe, ohne Handlung und mit nur wenigen spannenden Elementen auskommen muss. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Homepage zum Film zu finden.

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